fluss

Fluss

2022/23

Porzellan Giessmasse

gegossen,

zussammengesetzt,

liniert

Naturkatastrophen, Krankheit und Tod dominieren die Welt. Negativität prägt die Gegenwart. Aus der Perspektive einer Forscherin betrachtet Ira Pennata die Menschheit und stellt sich immer wieder dieselbe zentrale Frage: Wie kann das Leid beendet werden?

Die Antwort auf diese Frage manifestiert sich in ihrer Arbeit. Mit keramischer Gießmasse züchtet sie neues Leben. Dabei reflektiert sie, wie der Mensch verbessert werden könnte, um diesem Planeten eine Zukunft zu sichern. Besondere Bedeutung legt sie auf die Fähigkeiten des Hörens, Denkens und Berührens. Die Freiheit, sich uneingeschränkt zu bewegen, will sie ihrer neu geschaffenen Gesellschaft bewusst vorenthalten. Stattdessen sollen diese Wesen, ähnlich wie Pflanzen, an ihrem zugewiesenen Ort verbleiben und dort ihre individuellen Aufgaben erfüllen.

Die Installation ist als Laborsituation konzipiert. Das neu geschaffene Leben wird in Glasgefäßen präsentiert, die es ermöglichen, zu atmen, zu denken, zu sprechen, zu sehen und zu hören. Forschende beobachten und analysieren dieses Leben, um es zu verstehen und seine Möglichkeiten auszuwerten.

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